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| Selbstklebende Tapete |
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Für die Wände ist eine große Auswahl an gemusterten Papiertapeten
erhältlich. Doch oft stellt sich die Frage:
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| Was klebt man an die Zimmerdecke
? |
| Die Decken im Puppenhaus sind meist
in weiß gehalten. Bisher blieb nur der Griff zu Farbe und Pinsel,
hier eine praktische Alternative ! |
| Sollten Sie nachfolgend keine Antwort
auf Ihre Fragen finden, senden Sie uns eine Email.
Wir helfen gern weiter ! |
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| Eigenschaften und Vorteile |
| Die selbstklebende Tapete ist
momentan lediglich in der Farbe Weiß bei uns erhältlich. Eine weiße
Oberfläche ist jedoch die am häufigsten benötigte ungemusterte
Wand- und Deckengestaltung im Puppenhaus. Insbesondere bei der Bearbeitung
der Zimmerdecken ist diese selbstklebende Tapete ein große Erleichterung
gegenüber herkömmlichen Möglichkeiten. Die Tapete benötigt
keine Trockenzeit, sondern klebt sofort fest auf dem Untergrund. |
| Die Verarbeitung ist sehr einfach,
es entstehen kaum Luftblasen (bei richtiger Verarbeitung) und das Ergebnis ist
eine perfekte, mattweiße Oberfläche! |
| Die Tapete besteht nicht aus
Papier, sondern aus einem weichen Kunststoff. Vor dem Aufkleben von Stuckelementen
oder Lampenrosetten auf die Tapete, sollte an einem Reststück die Verträglichkeit
von Tapete und Klebstoff geprüft werden. Lösungsmittelhaltige Kleber
könnten den Kunststoff anlösen. |
| Wir empfehlen jedoch Lampen und
Rosetten nicht auf der Tapete, sondern direkt auf der Holzoberfläche zu befestigen.
Dazu die Tapete vorsichtig mit dem Cuttermesser einschneiden und entfernen. Dabei
nur soviel Tapete entfernen, daß Rosette oder Baldachin der Lampe die Stelle
abdecken. |
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| Die Verarbeitung |
| Die Holzoberfläche muß
glatt und absolut staubfrei sein. Je besser die Oberfläche vorbereitet wird,
um so perfekter die fertige Fläche. Die Tapete ist sehr dünn, Unebenheiten
sollte man daher unbedingt mit einem Schleifklotz begradigen, Vertiefungen werden
verspachtelt und gut abgeschliffen. Bei Faserplatten wie MDF oder HDF ist die
Oberfläche bereits sehr eben und glatt. Aber auch hier sollte die Fläche
vor dem Aufkleben der Tapete zumindest mit feinem Sandpapier (400) oder Stahlwolle
überarbeitet werden, um abstehende Holzspäne zu entfernen. Anschließend
den Staub bitte gründlich entfernen !! Um eine gute Haftung der Tapete auf
dem Untergrund zu gewährleisten, muß die vorbereitete Oberfläche
staubfrei sein !! |
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Bitte kein Kupferband unter der selbstklebenden Tapete verlegen,
die Kupferbahnen bleiben nach dem Aufkleben der Kunststoff-Tapete sichtbar ! |
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Der Zuschnitt erfolgt entweder passgenau, oder mit geringem Überstand.
Die Maßeinteilung auf der Schutzfolie ist sehr hilfreich beim groben Zuschnitt.
Kleine Überstände lassen sich nach dem Aufkleben gut mit einem scharfen
Messer entfernen, oder einfach um die Ecke kleben.
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| Es kann vorkommen, daß die
Tapete mit den Jahren geringfügig schrumpft. Daher empfehlen wir stets die
gesamte Wand oder Decke in einem Stück zu bekleben, und Stöße
zu vermeiden. |
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| Zum Aufkleben der Tapete
die Schutzfolie ca. 10cm von der Rückseite abziehen, und die Tapete am Rand
anlegen und mit einem weichen Tuch vorerst leicht andrücken. Jetzt
sollte man die gesamte Tapete mit der Schutzfolie ausrollen, um die korrekte Lage
zu prüfen (wichtig!). Wenn die Tapete genau passt, das erste Stück
fester andrücken. Jetzt die Schutzfolie vorsichtig weiter abziehen und dabei
die Tapete in der Mitte der Fläche mit einem weichen Tuch ebenfalls andrücken.
Mit dem Tuch nun über die gesamte Fläche streichen, und zwar von der
Mitte zum Rand. Dabei entweicht die Luft unter der Tapete. |
| Zum Schluß sollte die Tapete
noch fest angepresst werden, um eine gute Haftung zu erreichen. Dazu eignet sich
eine Plastikspachtel oder ein Teigschaber. Bitte mit der Spachtel nicht direkt
auf der Tapete entlang streichen, sondern ein festes Blatt Papier o.ä. dazwischen
legen. So werden unschöne Kratzspuren auf der Oberfläche vermieden. |
| Soll die Tapete um eine scharfe
Kante geklebt werden, empfehlen wir den Rand mit einer Heißluftpistole oder
einem Fön vorher etwas anzuwärmen. Eventuell dabei entstehende Luftblasen
lassen sich leicht mit einem weichen Tuch wieder glätten. |
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| Falls am Ende auf der Fläche
noch einige Luftblasen zu sehen sind, bitte vorsichtig mit einem spitzen Cuttermesser
oder einer Nadel anstechen und nochmals anpressen. Überstehende Ränder
werden fest in die Ecke gedrückt und mit dem Cuttermesser (ggf. Stahllineal
verwenden) abgeschnitten. |
| Das Ergebnis kann sich sehen
lassen, eine perfekt glatte und gleichmäßig weiße Oberfläche
! |
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Sollten nach dem endgültigen
Anpressen kleine Unebenheiten zu sehen sein, so befinden sich wahrscheinlich noch
kleinste Fasern oder lose Späne unter der Tapete. Diese geringen Unebenheiten
sind jedoch an der fertigen Decke kaum noch sichtbar. |
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Die Tapete sollte vor dem festen Anpressen
korrekt passen! Falls die Tapete doch wieder entfernt wird, bleiben meist kleine
Holzspäne an der Rückseite kleben. Die Tapete läßt sich deshalb
nicht nochmals aufkleben. Verwenden Sie dann ein neues Stück, und schleifen
Sie vorher den Untergrund nochmals gründlich glatt. |
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| Wir wünschen viel Spaß
beim praktischen Teil ! Keine Angst, die Praxis ist einfacher als die Theorie
vermuten läßt! |
| Unsere Tips beruhen auf unseren
Erfahrungen im Puppenhausbau. Konnten wir Ihnen damit helfen? Schreiben Sie uns
Ihre eigenen Erfahrungen, Ergänzungen oder Korrekturen per Email
! |